Malerei 1996/2002
   
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Malen ist für mich: Grübeln, Sinnsuche, Alles-in-Frage-Stellen, endlich trotzdem anfangen. Vom Kopf in die Hand und umgekehrt, im Wechselspiel von Ein- und Zufällen entstehen mit dem Pinsel Linien und Flächen, Formen und Farben. Wieder Grübeln, Sinnsuche etc... Denn bei mir sind es nicht die abstrakten Formen, die den "Reiz" auslösen, gestalten zu wollen. Es sind viel mehr die darin enthaltenen "Botschaften", die je deutlicher, umso zwingender zum Weitermalen animieren. Solche Assoziationen sind nie losgelöst von jeweiligen momentanen, emotionalen und gedanklichen Befindlichkeiten. Hinterrücks kommen sie hervor, erscheinen auf der Leinwand, werden befragt, gleich Träumen, erkundet nach Herkunft und Bedeutung. Das Schwierigste und am meisten Befriedigende dabei: das eigene Mißtrauen überwinden - dem Entstehenden vertrauen!